St. Matthias-Bruderschaft Lannesdorf

Kreuz am Wegesrand, aufgenommen auf einer Wallfahrt
Kreuz am Wegesrand, aufgenommen auf einer Wallfahrt der Bruderschaft

Wallfahrtsbericht der St. Matthiasbruderschaft Lannesdorf!

2008


Am Morgen des Christi Himmelfahrtstages 2008 waren zahlreiche Gemeindemitglieder in der Kirche Herz –Jesu erschienen um mit den Pilgern der St. Matthiasbruderschaft Lannesdorf die Pilgermesse zu feiern die von Mitpilger Helmut Powalla zelebriert wurde.

Nach der Messe stellte Brudermeister Richard Münz die Erstpilger vor, damit die anderen Pilger sich ihrer annehmen konnten, mit guten Ratschlägen oder anderweitiger Hilfe. Danach rief der Brudermeister zu einer besonnenen Wallfahrt auf.

Am Kreuz in Ließem wurden ein paar besinnliche Worte über das Wallfahrtsthema gesprochen ehe sich die Pilgerschar aufmachte Richtung Trier. In Berkum trafen wir auf die Pilger der St. Matthiasbruderschaft Mehlem, um mit ihnen ein Stück des Weges gemeinsam zu gehen. An unserem Kreuz kurz vor Fritzdorf trennten sich die beiden Bruderschaften wieder, um auf getrennten Wegen unserem gemeinsamen Ziel, der St. Matthiasbasilika in Trier, zu zu streben. Unsere Bruderschaft ging weiter nach Eckendorf, wo unsere Gabi und ihre Töchter schon den Kaffee gekocht und die Schnittchen fertig gemacht hatten. Nach einer guten Pause pilgerten wir, mit dem Rosenkranzgebet auf den Lippen, nach Dernau wo zwei vorbestellte Busse auf uns warteten, um uns nach Adenau zu fahren. In der kleinen Eifelstadt wartete Klaus Merzbach mit seiner Erbsensuppe auf uns, zum Mittagsbiwak an der Rennstrecke. Durch die Erbsensuppe gut angetrieben, ging es an der Rennstrecke vorbei über Hauptstraßen und vorbei am Verkehrsübungsplatz Richtung Müllenbach zum Gasthaus Gilles, wo schon Kaffee und Kuchen auf die müden Pilger warteten. Nach der Pause ging es weiter unserem Etappenziel Kehlberg entgegen. Nach der Zimmerverteilung und dem Abendgebet legte man sich, nach dem Abendessen zur Ruhe (oder auch nicht).

Nach einem guten Frühstück traf man sich an der Pfarrkirche zu Kelberg um die Hl. Messe zu feiern. An Meßdienern mangelte es nicht da ein großer Teil Meßdiener mit pilgerte (Besten Dank ).Wir pilgerten nach der Messe weiter in Richtung St. Matthias Trier, nicht ohne sich noch vorher in der Apotheke in Kelberg mit Pflastern und Salben zu versorgen. Der Pilgerweg verlief durch die wunderschöne Eifel ( wenn es nicht regnet ). Am Afelskreuz vorbei, wo eine kleine Wegbetrachtung gebetet wurde und den lebenden und verstorbenen Bruderschaftsmitgliedern und den Fußpilgern, die leider nicht mehr mit gehen können, gedacht wurde, ging es weiter Richtung Darscheid, wo im Sportlerheim schon die Tafel Schokolade oder der Schnaps ( natürlich als Medizin ), auf die Pilger wartete. An unserem zweiten Pilgerkreuz, gestiftet von Christel Sevenig, wurde ein Vater Unser gebetet ehe es weiterging nach Mehren zum Gasthaus Michels-Rhoden. Es gab ein reichhaltiges Mittagessen, so dass wir uns gestärkt und erfrischt auf die weitere Pilgertour machen konnten. Inzwischen hatten hilfreiche Hände die Gepäckbusse umgeladen, damit das Gepäck nach bunten Bändchen geordnet, wieder in den Kleinbussen war. Auf dem weiteren Pilgerweg, durch den Ort Udler, am Holzmaar vorbei, kamen wir dann zur Fensterfabrik Meet, wo wir in den vorbestellten Bus stiegen um zum Hotel Thomas zu fahren. Nach einer kurzen Pause ging es weiter dem Etappenziel Wittlich entgegen. Mehrere Mitglieder unserer Bruderschaft hatten einen neuen Weg gesucht, der uns von der gefährlichen Hauptstraße wegbrachte.

Obwohl der Weg schon mal gelaufen worden war, mußte man doch eine Runde durch das Dorf machen. Der neue Weg führte über Wiesen und Wälder zu dem steilen Abstieg ins Wittlicher Tal. Obwohl ein paar Pilger maulten es wäre ein Umweg, wurde aber die neue Route durch die Mehrzahl der Pilger gut angenommen.

Auf dem steilen Abstieg ins Wittlicher Tal wurde die Matthiaslitanei nicht mehr gesungen, was viele Pilger sehr begrüßten. Am Sportplatz angekommen wurde das Abendgebet gesprochen, ehe man weiter zu den Bussen ging, wo die Zimmerverteilung stattfand. Die Busse brachten uns dann zu den einzelnen Quartieren in der näheren und weiteren Umgebung von Wittlich. Gute Nacht!

Am nächsten Morgen traf sich die ganze Pilgerschar am Kapellchen, wo man sich sammelte um den weiteren Pilgerweg anzutreten. An der Schwarzen Madonna wurde das Morgengebet gesprochen ,ehe es weiter ging in Richtung Klausen. Leider konnten wir auf dem Gutshof keine Pause machen, weil der Gutsherr auf einer Familienfeier weilte. Kurzerhand wurde die Pause auf den kleinen Parkplatz am Waldesrand verlegt, die die Nachkömmlinge in dankenswerter Weise ein bißchen vorbereitet hatten. Von weiter Ferne sah man schon den Kirchturm von Klausen blitzen, aber er wollte absolut nicht näher kommen. Nach dem steilen Anstieg zur Wallfahrtskirche, der sich betender weise sehr gut laufen läßt, zogen wir mit Orgelspiel in die Kirche ein. Nach der Begrüßung und dem sakramentalen Segen durch den Pfarrer, ging ein großes Teil der Pilger noch zur Gottesmutter Maria um sich für den Schutz durch die Gottesmutter zu bedanken. Nach dem Mittagessen, welches im Klausenhof eingenommen wurde, zog die Pigerschar weiter nach Rivenich, wo unsere Busse warteten. Diese sollten uns nach Trier bringen.

In Trier angekommen zogen wir mit anderen Bruderschaften in die Basilika ein. Vom Pilgerpater Hubert wurden wir schon erwartet. Nach einer kurzen Begrüßung am Matthiasgrab und dem sakramentalen Segen wurden die Erstpilger und Jubilare durch den Pilgerpater und die Brudermeister geehrt. Im Anschluß daran konnten im Klosterladen noch einige Andenken gekauft werden oder man ging in der Pfarrsaal, wo man Kaffee und Kuchen zu sich nehmen konnte. Nachdem man sich gestärkt und ein paar Kerzen gekauft hatte, ging man in die umgebaute Krypta, um mit unserem Mitpilger Helmut Powalla die hl. Messe zu feiern. Danach ging es in die bereitstehenden Busse, um die Heimreise nach Lannesdorf anzutreten.

Zu Hause angekommen zogen die Pilger mit den wartenden Familien und einigen Gemeindemitgliedern in die Pfarrkirche zu Lannesdorf ein, um dem HL. Matthias und der Gottesmutter Maria für eine fast beschwerdefreie Wallfahrt zu danken. Nach dem sakramentalen Segen durch Pfarrer Powalla ehrte unser Brudermeister die Erstpilger und die Jubilare und man verabschiedete sich mit den Worten „Bis zum nächsten Jahr so Gott will“.