Kindertagesstätte Herz Jesu
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Kath. Tageseinrichtung für Kinder |
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Gruppenformen
Nach dem neuen Kibiz haben sich unsere Gruppenformen verändert. Wir bieten Plätze für 45 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren an.
- 20 Kinder haben einen Ganztagsplatz mit 45 Stunden,
- 25 Kinder nutzen das Platzangebot mit 35 Stunden.
Aufgeteilt sind die Kinder in zwei Gruppen mit einmal 23 und einmal 22 Kindern. In jeder Gruppe sind 10 Ganztagskinder.
Raumgestaltung
Da wir ein eingeschränktes Raumangebot in unserer Einrichtung vorfinden, ist es für uns wichtig, den Kindern Gelegenheit zu geben, sich aus eigener Initiative heraus mit Tätigkeiten und Materialien und natürlich mit anderen Kindern zu beschäftigen.
Wir verfügen für die Kinder im Innenbereich über zwei Gruppenräume, einen Nebenraum, den Flur, der als Bewegungsbaustelle genutzt wird, die Küche für hauswirtschaftliche Angebote und den Waschraum. Den Gemeindesaal im gleichen Gebäude nutzen wir an vier Vormittagen der Woche zum toben und turnen.
Wir legen Wert darauf, dass die Kinder Rückzugs- und Ruhezonen vorfinden, selbständig agieren können und ein übersichtliches und dennoch vielfältiges Materialangebot ihrem Alter entsprechen vorfinden. Freundliche und ruhige Farben erzeugen eine gemütliche Atmosphäre. Dabei darf der pädagogische Anspruch, allen Bildungsbereichen gerecht zu werden und die Grundorientierung sowie Selbstbildungsprozesse berücksichtigen zu können, nicht aus den Augen verloren gehen.
Vorbereitung des pädagogischen Personals
Durch die veränderte Angebotsstruktur der Einrichtung ergaben sich auch neue Strukturen im Team. Zum Team, bestehend aus drei Vollzeit und einer Teilzeitkraft, kamen noch zwei weitere Erzieherinnen in Teilzeit zu uns. Im Vorfeld waren zur Dienstplangestaltung die genaue Analyse der Belegungszahlen am Morgen und am Nachmittag notwendig. Es stellte sich heraus, dass in den Kernzeiten und der Mittagsbetreuung das Gesamtteam anwesend sein muss.
So ergaben sich veränderte Dienstzeiten mit Früh und Spätdiensten.
Qualifizierung der pädagogischen Arbeit
An das Team werden gesellschaftliche und wissenschafliche Forderungen gestellt. Es sollte den Qualitätsansprüchen und Wünschen der Eltern und Kindern gerecht werden und sich kontinuierlich mit den Themen der Zeit und den neuesten fachlichen Erkenntnissen auseinandersetzen.
Konkrekt heißt dies für uns: regelmäßige überregionale Fortbildungen für jedes Teammitglied sowie regelmäßige interne Fortbildung im rel. päd. Bereich oder regelmäßige Fortbildung im Bereich unseres Familienzentrums. Darüber hinaus ist die Teamreflexion wichtiger Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit.
Eingewöhnungszeit
Nach unseren sogenannten “Schnuppertagen“ für die Kindergartenneulinge beginnt mit dem Start in das neue Kindergartenjahr die Eingewöhnungsphase: der Übergang vom Elternhaus in den Kindergarten.
Wir arbeiten nach der Maxime: Jedes Kind erhält soviel Zeit und Raum, wie es und seine Eltern benötigen. Sie sollen sich langsam an den Kindergarten und seine Abläufe zu gewöhnen. Dabei ist die Kooperation - d.h. die Bereitschaft zu Gespräch und Austausch - wichtiger Bestandteil dieser Zeit. Nach der Eingewöhnung führen wir mit den Eltern ein Reflexionsgespräch.
Zusammenarbeit mit den Eltern
Für eine optimale Förderung des Kindes ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Kindergarten und Elternhaus notwendig. Durch die von uns regelmäßig geführte Bildungsdokumentation nehmen wir zum Anlass, die Eltern zweimal im Jahr zu einem Elternsprechtag einzuladen.
Wir treffen Absprachen, vereinbaren weitere Gespräche bei Bedarf, stehen bei Bedarf und Absprache mit den Eltern im engen Kontakt mit Logopäden, Erziehungberatungstellen, Ergotherapeuten usw.
Fotos: Fred Schneider, 2007


